Diese Therapie basiert auf den Erkenntnissen von Prof. Dr. Vaclav Vojta. Sie basiert ebenso wie die Bobath-Therapie auf den neurophysiologischen Zusammenhängen der Hirnfunktionen.
Bei der Vojta-Therapie wird das Gehirn angeregt, das Programm der angeborenen idealen Bewegungsmuster in Gang zu setzen. Diese Bewegungsmuster existieren bei jedem Kind, aber nicht jedes Kind hat einen Zugriff darauf. Verschiedene Faktoren können wie eine Barriere wirken und die Bewegungsentwicklung hemmen.

Die Bewegungsmuster werden an bestimmten Zonen des Körpers ausgelöst. Diese wird mit den Eltern erarbeitet und für jedes Kind individuell angepasst.

Wann wird die Vojta-Therapie bei Kindern eingesetzt? Bei:

  • Deutlichen Entwicklungsverzögerungen
  • Ausgeprägter Asymmetrie
  • Hüftdysplasie
  • Nervenverletzungen, z. B. unter der Geburt entstehende Lähmung eines Armes
  • Torticollis: Unter der Geburt entstehende Einblutung in einen Halsmuskel
  • Schwerstmehrfachbehinderung