Diese Therapie basiert auf den Erkenntnissen von Prof. Dr. Vaclav Vojta. Sie beruht ebenso wie die Bobath-Therapie auf den neurophysiologischen Zusammenhängen der Hirnfunktionen.

Bei der Vojta-Therapie wird das Gehirn angeregt, das Programm der angeborenen idealen Bewegungsmuster in Gang zu setzen. Diese Bewegungsmuster existieren bei jedem Menschen. Durch Erkrankungen bzw. Verletzungen des zentralen Nervensystems können diese Muster jedoch nicht ausreichend koordiniert werden. Diese Bewegungsmuster werden mittels Druckimpulsen an bestimmten Zonen des Körpers ausgelöst bzw. durch gezielte Widerstände erarbeitet.

Wann wird die Vojta-Therapie bei Erwachsenen eingesetzt? Bei:

  • Schlaganfall
  • Multipler Sklerose
  • Inkompletter Querschnittslähmung (bedingt)
  • Hirnverletzung/Hirntumor
  • Allen Erkrankungen des zentralen Nervensystems, die mit einer Veränderung des Spannungszustandes in der Muskulatur einhergehen