Der Begriff „Faszie“ ist auf einmal in aller Munde. Endlich! – Sagen wir Therapeuten, denn die Wichtigkeit des Bindegewebes für ein funktionierendes Gefüge im Muskel-Skelett-System ist in der Physiotherapie und Osteopathie schon lange kein Geheimnis mehr.

Aber auch für ein in sich gut integriertes und belastbares Organsystem und Craniosacralsystem (Gehirn und Nerven) ist ein ausbalanciertes fasziales Gerüst unverzichtbare Voraussetzung.

Die Aufgabe des Bindegewebes, denn nichts anderes sind Faszien, ist eben nicht nur zu verbinden, sondern auch zu stützen, Kräfte aufzufangen und zu verteilen, Züge zu kompensieren, als Leitstruktur für andere Gewebe zu dienen und vieles mehr.

Die Faszie ist ein Alleskönner! Das heißt aber auch, dass bei einer Funktionseinschränkung oder einem Funktionsverlust der Faszie durch Überbeanspruchung, Trauma oder Operation die Symptomatik sehr vielfältig sein kann. Je nach dem wofür das betroffene Bindegewebe zuständig war, kommt es nun dort zu einem Problem. Der häufigste gemeinsame Nenner für eine fasziale Funktionseinschränkung ist der Schmerz und der Bewegungsverlust.

Hier greift nun die fasziale Therapie an. Mit unterschiedlichen Griffen werden die Verklebungen, Verwringungen und kleinen Verletzungen der Faszie aufgespürt und behandelt. Unsere FaszialtherapeutInnen verfügen über eine umfangreiche Ausbildung am Faszium-Institut Kiel.

Die Faszialtherapie kann im Gegensatz zur Physiotherapie auch ohne vorangegangene Verordnung vom Selbstzahler in Anspruch genommen werden.